Die Balance von Körper und Geist ist eben so wichtig wie die Balance von Pferd und Mensch um harmonisch miteinander arbeiten und leben zu können. Ist hier etwas aus dem Gleichgewicht geraten, helfe ich Ihnen gerne zurück in die natürliche Balance.

Melden sie sich bei mir...

Für mehr Balance 
Nina Wühle

Warum sollten Sie Ihr Pferd regelmäßig physiotherapeutisch Behandeln lassen?


Durch Muskelverspannungen und Gewebeveränderung wird der natürliche Bewegungsablauf gestört. Die Leistungsbereitschaft und Leistungswilligkeit ihres Pferdes nimmt ab. Durch die Folgekette verschiedner Muskelgruppen entstehen unklare Lahmheiten.

Die Gesundheit Ihres Pferdes geht vor! Reagieren Sie nicht erst wenn Ihr Pferd schmerzen hat, beugen Sie vor und lassen es regelmäßig Behandeln.

Wie und Wodurch entstehen Muskelblockaden?

Es gibt viele Ursachen warum sich ein Muskel verkürzt und in dieser Kontraktion ( anhaltend zusammengezogen) bleibt. Auslöser hierfür ist fast immer eine Überlastung der Muskulatur bzw. des gesamten Systems. Das können zB. die Folgen von zu schnellem und hartem oder falschem Training, zu kurze Regenerationsphase nach Verletzung, die Umstellung der Haltunsbedingung oder andere Überforderungen sein.
Auch ein nicht zu unterschäzender Auslöser kann psychischer Stress sein, wodurch das Pferd unter “Spannung steht”. Hier ist es wie beim Menschen auch, dass der Körper die Muskulatur unbewusst anspannt. Grund hierfür kann zB. der Boxennachbar bzw die Herde, ein Hund, Tunierangst/-druck oder ähnliches sein.
All diese Ursachen führen dazu das ein Muskel überlastet und ausfällt.
Als Fluchttier ist der Pferdekörper darauf angewiesen immer mobil zu bleiben und so kompensiert er schnellst möglich den betroffenen Muskel, das Gelenk oder Gewebe. Hierfür verlagert er die Aufgabe der betroffenen Strucktur auf die umliegende Muskulatur und versteift bzw verstärkt (wenn weiter überlastet wird) den geschädigten Bereich.
So kann es nach einer weiteren Überlastung eines kontrahierten Muskels zu einem Muskelfaserriss kommen, welcher vom Körper durch neues Gewebe verstärkt wird um vor weiteren Muskelfasterrissen zu schützen. (Passiert wiederholt eine schädigende Überlastung an gleicher Stelle, so verstärkt der Körper diese immer wieder. Das Heißt bei Knochen zB. eine Zubildung von Knochen “Überbeine”, beim Muskel zunächst festeres Gewebe später auch Knochen mitten im Muskel). Die vom Körper verstärkten Bereichen können nicht mehr verändert werden und verliehren ihre Dehnfähigkeit.
Jede Gewebeveränderung ist eine Einschränkung und Störung für die Bewegung des Pferdes.
Die Kontraktionshaltung des Muskels Schützt den Muskel kurzzeitig vor der Arbeit, jedoch wird er dadurch nicht mehr ausreichend durchblutet. Dies verringert auch den Stoffwechsel. Hält dieser Zustand an und wird vom Reiter nicht bemerkt, so können weiter Schäden auch in den zur Kompensation genutzen Muskeln entstehen. Dies erklärt auch das Ursache und Folge an unterschiedlichen Stellen liegen können.
So sind ungeklärte Lahmheiten oft eine Reihe von verschiedensten Muskelketten und die Kunst des Pferdes der Kompensation.

Ich lege jedem Pferdebesitzer ans Herz sein Pferd vorbeugend im Frühjahr (nach der Winterpause) und im Herbst (vor der Winterpause) physiotherapeutisch Behandeln zu lassen. Meist können so Schäden vorgebeugt und Leistung/ Leistungsbereitschaft gesteigert werden.

Weiterhin rate ich jedem Reiter sich immer zu hinterfragen; Kann mein Pferd es nicht leisten oder will es nicht leisten. Oft ist Leistungsverweigerung ein “nicht-Leistung-bringen-können“ des Pferdes. Stimmt die Chemie zwischen Pferd und Reiter so will sicher jedes Pferd seinem Reiter gefallen und tut was ihm möglich ist.


Weiterbilden mit Seminaren und Vorträgen 


Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück. -Laozi


Ich biete auf Anfrage eine Reihe von Kursen und Vortägen an. Sprechen Sie mich gerne darauf.